Der denkmalgeschützte Schulstandort in der Grinzinger Straße 88 wird behutsam erweitert. Der Zubau zum Bestandsgebäude aus dem Jahr 1973 wird in Massivbauweise mit Holzfassade errichtet und fügt sich respektvoll in den gewachsenen Kontext ein.

Vom Straßenniveau führen Stufen und eine Rampe über einen überdachten Vorplatz in die Eingangshalle des neuen Gebäudeteils. Von dort öffnet sich der Zugang zum Garten mit altem Baumbestand, der Alt- und Neubau räumlich miteinander verbindet. Im Inneren entstehen neun Klassenräume, eine Bibliothek sowie mehrere Multifunktionsflächen. Ein Turnsaal im Untergeschoss steht nicht nur der Schule, sondern auch externen Sportvereinen offen.

Das Dach wird zur grünen dritten Ebene: Großzügige Flächen mit intensiver Begrünung, vertikale Rankpflanzen an den Seitenflächen und nutzbare Außenbereiche als Freiluftklassenräume verwandeln es in einen lebendigen Aufenthaltsort. Ein Flugdach mit integrierten Photovoltaikpaneelen beschattet die Flächen und sorgt gleichzeitig für eine umweltfreundliche Energieversorgung vor Ort.