Das 1958 errichtete, ursprünglich als Haupt- bzw. Mittelschule geführte Gebäude wird umfassend saniert und durch einen Neubau erweitert. Die Anzahl der Klassen wächst von 14 auf 22 und mit ihr die Möglichkeiten für modernes Lernen. Das bestehende Raumgefüge wird in ein zeitgemäßes, clusterbasiertes Lernkonzept überführt, das Begegnung, Zusammenarbeit und individuelle Förderung gleichermaßen unterstützt. Die konstruktive und räumliche Struktur des Bestands erlaubt es, moderne räumlich-pädagogische Konzepte mit geringem Aufwand herzustellen. Diese werden so umgebaut, dass sie dieselbe hohe Qualität bieten wie die neuen Gebäudeteile.

Die Neugestaltung verleiht dem Gebäude eine neue Identität: Eine vorgehängte Lärchenholzfassade macht die Schule als öffentlichen Ort sofort erkennbar und setzt einen warmen, einladenden Akzent im heterogenen Umfeld aus Einfamilienhäusern. Fassadenbegrünungen verbessern das Mikroklima und lassen das Gebäude förmlich mit dem Schulhof „verwachsen“. Straßenseitige Terrasseneinschnitte gliedern den Baukörper und reagieren sensibel auf die kleinteilige Struktur der Nachbarschaft.

Unser Entwurf verfolgt das Ziel, möglichst viel Raum für Spiel, Bewegung und Begegnung im Freien zu schaffen. Durch eine kompakte Bauweise und optimierte Erschließungsflächen entstehen großzügige, zusammenhängende Freiflächen, die den Kindern Platz für gemeinsames Lernen, Spielen und Entdecken bieten – innen wie außen.