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Haus der Geschichte Österreich
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Beim Realisierungswettbewerb "Generalplanung für die Museumsgestaltung Haus der Geschichte Österreich" belegt unser Büro, in Zusammenarbeit mit Tabanlioglu Architects, den 2. Platz.

Im neuen Zugang zu den Museen durchdringt das Kassemöbel mit einer bespielbaren Vitrine das gläserne Portal und bietet damit in der Säulenhalle eine markante Ankündigung für das Haus der Geschichte Österreich. Die Ausstellung gliedert sich in den prächtigen Stiegenanlagen und den reich dekorierten Räumen mit großvolumigen Formen in den Gestaltungskodex ein. Das Konzept folgt keiner einfachen schulisch, chronologischen Erzählung, sondern versucht den Besucher in einer spielerischen Art als gewählten, digitalen Charakter aus der Geschichte in die Komplexität des historischen Zeitfensters zu führen. Der Zeitstrahl mit seinen Bausteinen, sowie den Brüchen und Kontinuitäten, verschränkt sich zu einer begehbaren Matrix. Der Medienguide begleitet den Besucher dabei als Zeitzeuge. Der Ausstellungsbereich, sowie das "Onlineportal österreichische Geschichte" am Zwischenpodest, wird durch leicht bespielbare modulare Ausstellungsmöbel festgelegt. Die Möbel sind über ein Hängesystem und einem als Beleuchtung dienen horizontalen Verteiler mit Strom und Daten versorgt. Diese Versorgung ermöglicht eine Zuleitung über einen Wandanschluss, statt über die denkmalgeschützten Wand- und Deckenflächen.

Wechselausstellung am Beispiel Zeitspange Ausschaltung der Demokratie (PDF)

Auszug aus dem Juryprotokoll: "Das Projekt besticht durch eine subtile und überzeugende, wenn auch komplexe räumliche Verortung des kuratorischen Konzepts und ist von zeitloser Eleganz. Der konzeptuelle Aufbau von Zeitstrahl, Cluster sowie Erzählebenen ist in eine stringente künstlerische Lösung übergeführt worden. Besonders hervorzuheben ist die Sicht in die Tiefe des Raumes die die unterschiedlichsten Blickbeziehungen ermöglicht, sowie das Einbeziehen von Boden und Decke durch die gewählte Konstruktion."