• GTVS + GTNMS Langobardenstraße
  • GTVS + GTNMS Langobardenstraße
  • GTVS + GTNMS Langobardenstraße
  • GTVS + GTNMS Langobardenstraße
  • GTVS + GTNMS Langobardenstraße
  • GTVS + GTNMS Langobardenstraße
< Projekt >
GTVS + GTNMS Langobardenstraße
close

Beim Realisierungswettbewerb "Schulneubau Langobardenstraße" belegte unser Büro den 1. Platz.

Der Neubau an der Langobardenstraße, 1220 Wien, fügt sich, mit einer Nutzfläche von 8.400 m², optimal in sein heterogenes Umfeld ein. Sein Maßstab und seine Orientierung folgen der umgebenden Bebauung sowie der U-Bahn-Trasse. Die geknickte Hauptfassade entlang der Langobardenstraße schließt einerseits die städtische Raumkannte, eröffnet andererseits einen großzügigen und sicheren Vorplatz im Süden. An der Langobardenstraße rückt der Baukörper von der Grundgrenze ab und erhöht die Aufenthaltsqualität des Gehsteigs. Das Schulgebäude wird über zwei Eingänge erschlossen - ein zentraler Haupteingang über den Vorplatz an der Langobardenstraße im Süden und ein Nebeneingang über den hochrangigen Fuß- und Radfahrstreifen im Norden. Ein zusätzlicher Zugang für externe Nutzer befindet sich an der westlichen Gebäudeseite entlang der Langobardenstraße. Die Aula verbindet die beiden Zugänge mit dem Schulgarten und fungiert als "Drehscheibe" für die halböffentlichen Funktionen im Erdgeschoss - der Portier hat in zentraler Lage den Überblick. Der Mehrzwecksaal befindet sich in Eingangsnähe und ist für Externe leicht auffindbar - seine Position an der Langobardenstraße stärkt seinen öffentlichen Charakter.

Auszug aus dem Juryprotokoll:

"Der Baukörper bietet eine gelungene Antwort auf die städtebauliche Herausforderung des nördlich von der U-Bahn- und südlich von der Straßenbahntrasse flankierten Grundstücks. Durch den mehrfach geknickten Baukörper reagiert das Projekt zum einen angemessen auf den Kreuzungspunkt Langobardenstraße # Kapellenweg und schafft zum anderen einen attraktiven Vorplatz an der Langobardenstraße mit einer klaren Adressbildung. Die Form des Baukörpers reagiert sowohl auf die derzeitige Bebauung als auch auf eine zukünftige Quartiersentwicklung."