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Ökonomische
Architektur wird nicht mit geringsten Budgets, sondern mit intelligenten
Strategien erstellt.
In einer Zeit großer Prosperität weist die Wettbewerbsgesellschaft der Architektur
zu, unter simulierten Verhältnissen materieller Knappheit zu bauen. Dies
kann dann Qualität evozieren, wenn nicht die kostengünstige Herstellung
stilistischer Chimären, sondern inhaltlich innovative Produktion abgefragt
wird.
Offene Architektur bringt organisierte Lösungen, die sowohl die primäre
Bauaufgabe optimal ausstatten, als auch Optionen für weitere Entwicklungen
Raum lassen.
Architektonische Ökonomie definiert sich nicht nur als reine logische Konstruktion
und Materialwahl, sondern darüberhinaus als angemessene Erscheinung und
psychologisch fundierte Gebrauchsqualität.
In Entwurfsprozessen, die immer dynamischer, komplexer und kybernetischer
werden, öffnen sich verschiedene Gestaltoptionen. Die Kompetenz der Architektur
bestätigt sich darin, diese Möglichkeiten zu hierarchisieren, gegebenenfalls
gegeneinander auszuspielen und zu einem schlüssigen Produkt zu assemblieren.
Die übergeordnete Getaltidee muß elastisch genug sein, diesem Kräftespiel
Raum zu geben. |
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