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Kaiserin Elisabeth Spital
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"Zimmer mit Aussicht"

Die Anordung des Gebäudes am Bauplatz übernimmt neben seiner wirtschaftlichen, zentralen Erschließung zu den angrenzenden Stadträumen unterschiedliche Dialogformen. In der Weiterführung der Meisslstrasse erweitert sich der Kardinal Rauscher Platz nach Süden auf den Bauplatz und bildet damit an der Nordostseite den überbauten Eingangsbereich des 5-geschossigen Baukörpers. Durch eine Passage führt ein öffentlicher Raum unter dem Gebäude in die Ebene des verkehrsberuhigten Durchstichs der Goldschlagstraße sowie in den Grünraum der im Anschluss befindlichen, südlich gelagerten Wohnbebauung. Über der Passage befinden sich auf der Ebene der Pflegestationen Stadtterrassen die die Bewohner zum Verweilen und Beobachten des urbanen Lebens einladen. Die durch eine strukturierte Mauer an der Holochergasse umschlossenen Vorgärten, die als Therapiegarten und als Freifläche für den Kindergarten betrieblich genutzt werden, führen im Straßenbild zu einem Beibehalten der aufgelockerten Bebauung des heutigen Bestandes. Die Einbeziehung des begleitenden Straßenzuges in den Vorgarten bringt weitreichende Ausblicke aus dem Gebäude  in das benachbarte Quartier. Das Volumen des Baukörpers wird durch die sternenförmige Konfiguration zu einer markanten städtischen Gestalt, die zwischen den "raumgreifenden Armen" differenzierte Freiräume schafft.

Der Wohnbau am südlichen Teil des Bauplatzes bildet neben der möglichen Ergänzung in den historischen Bestandsgebäuden einen Kontext entlang der Felberstraße.