• Schule Liese Prokop
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Schule Liese Prokop
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Der durch den Neubau verlorengehende Grünraum vor dem Sportzentrum wird auf dem bestehenden Garagen- /Werkstättengebäude situiert und kann sowohl von der Schule als auch vom Sportzentrum als Pausenfläche mit Grünraumbezug genutzt werden. Das zugrundeliegende Konzept des Schulneubaus besteht aus einer klar erkennbaren Trennung der einzelnen programmatischen Bereiche. Die Sonderunterrichtsräume sind im Erdgeschoss angeordnet. Die Klassenraumcluster und die zugehörigen Marktplätze sind im Süden auf 2 Geschoßen verteilt. Durch das Zusammenlegen von je 2 Clustern ergeben sich großzügige und frei bespielbare Marktplätze. In den großflächigen Marktplätzen lassen sich alternative Unterrichtsformen ideal durchführen.

Die Hauptfassade im Westen ist durch Fensterbänder linear gegliedert, während sich die Ostfassade durch die beiden Verbindungsbrücken in 3 Abschnitte teilt. Die verglasten Sheddächer mit integrierten Photovoltaik-Elementen lassen kontrolliert viel Tageslicht in das tiefe Gebäude.

Der Neubau wird als Passivhaus im Sinn der Ziele des NÖ Pflichtenheft Energieeffizienz mit Energiekennzahl < 10kWh/m2 konzipiert. Die Energiekennzahl wird durch kompakte Baukörpergeometrie in Verbindung mit Fenstern in 3-Scheiben-Wärmeschutzqualität und hochwäremgedämmten opaken Bauteilen sowie luftdicht ausgeführten Bauteilanschlüssen erreicht. Die Tragstruktur sowie die Geschoßdecken werden in Stahlbeton hergestellt, die Fassade aus vorgefertigten Holz- Leichtbauelementen vorgehängt.